Osteopathie und mehr…
- unser erweitertes Therapieangebot

Unsere Praxis bietet zusätzlich zu den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen folgende Selbstzahlerleistungen an

Hinweis:
Ein Physiotherapeut darf die o.g. Behandlungen nur im Delegationsverfahren, d.h. auf Verordnung eines Arztes oder Heilpraktikers anwenden.
Die Kosten der Behandlungen werden nicht von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Osteopathie, Tuina Behandlung, Stilles Qi-Gong (Jing Gong)

Osteopathie

Die Osteopathie wurde bereits im 19. Jahrhundert von dem amerikanischen Arzt A. T. Still entwickelt.

Die Osteopathie – als eine noch verhältnismäßig junge Medizin in Deutschland – ist eine ganzheitliche und manuelle Therapie, die der Diagnose und Behandlung von Funktionsstörungen dient.
Eine der wesentlichen Grundlagen der Osteopathie ist die Erhaltung der Bewegung und Beweglichkeit der Gewebe im gesamten Organismus. Der Körper stimmt alle lebensnotwendigen Funktionen in ständiger Wechselwirkung auf einander ab.

Wird die Bewegungsmöglichkeit einzelner Körperstrukturen eingeschränkt, beeinträchtigt das deren gesunde Funktion. Im Laufe von Monaten oder Jahren können sich so ganze Spannungsketten im Körper bilden. Der Organismus reagiert auf Veränderungen oftmals über einen langen Zeitraum mit Anpassung und Kompensation. Ist jedoch keine angemessene und ausreichende Regulierung mehr möglich, wird der Mensch krank, er reagiert mit Schmerz, Bewegungs- und Funktionsstörungen.

Die Bedeutung der Osteopathie liegt hier im Auffinden und Behandeln der Ursachen der Beschwerden. Mit seinen geschulten Händen ertastet der Osteopath Funktionsstörungen, löst diese und hilft somit dem Körper, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.

Zur Osteopathie gehören drei große Gebiete:

  • die parietale Osteopathie – Behandlung des Bewegungsapparates,
  • die viscerale Osteopathie – Behandlung der inneren Organe und
  • die kraniosakrale Osteopathie – Behandlung des Schädels, des Rückenmarks und des Nevensystems.

Anwendungsbeispiele:

Im Bereich des Bewegungsapparates, bei Gelenkproblemen, Beschwerden wie Hexenschuss, Ischias, nach Schleudertraumen, Verstauchungen und anderen Verletzungsfolgen.

Im internistischen Bereich bei Verdauungsstörungen (nicht bei Geschwüren und Tumoren), Sodbrennen, Organsenkungen, Operationsfolgen wie Narben und Verwachsungen, bei funktionellen Herzbeschwerden.

Im Hals-Nasen-Ohren-Bereich bei Kopfschmerzen und Migräne, Nasennebenhölenentzündungen, chronischen Mittelohr- oder Mandelentzündungen, bei Schwindel und bei Tinnitus. Begleitend zur fachärztlichen Behandlung Kiefergelenksproblematiken und bissregulierenden Maßnahmen.

Im urogenitalen Bereich bei chronischen Blasenentzündungen, Inkontinenz, Nierenproblemen, Prostatabeschwerden.

Im Bereich der Gynäkologie bei Menstruationsbeschwerden, in der Schwangerschaft, der Geburtsvorbereitung und der Geburtsnachsorge, klimakterische Beschwerden, bei Infertilität, bei Vernarbungen und Verwachsungen im Bauchbereich nach Operationen.

In der Kinderheilkunde bei Schädel- und Gesichtsverformungen als Geburtsfolge, bei Schiefhals (Kiss-Syndrom), Skoliosen, Hüftdysplasien, Verdauungsstörungen bei Spuckkindern, bei Entwicklungsverzögerungen, bei Lern- und Konzentrationsstörungen, bei Hyperaktivität und in der Begleitung der Entwicklung von Kindern mit Behinderungen.

Tuina-Behandlung

Die Tuina-Behandlung ist die älteste Therapiemethode in der medizinischen Geschichte Chinas. Sie ist Bestandteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und basiert wie die Akupunktur auf der Fünf-Elemente-Lehre, dem Meridiansystem und den Akupunkturpunkten.

Mit bestimmten Handgriffen werden Haut, Muskeln, Sehnen, Bindegewebe und ganze Körperteile massiert, gelockert und gedehnt. Dabei kommen verschiedene Manuelle Techniken entlang von Meridianen und auf Akupunkturpunkten zum Einsatz. Bei der Tuina-Behandlung werden sowohl punktuelle als auch großflächige Massagetechniken angewandt.

Stilles Qi-Gong (Jing Gong)

Das Stille Qi-Gong (Jing Gong) besteht aus alten überlieferten Übungen und Methoden auf Grundlage daoistischer, tibetischer und buddhistischer Schulen sowie aus grundlegenden Prinzipien der chinesischen Medizin.

Sie zeichnen sich weniger durch äußerliche sondern mehr durch innere Bewegungen (Einkehr) mit großer Wirkung aus. Das Stille Qi-Gong betont die Atemregulierung, das Eintreten in einen tiefen inneren Ruhezustand, die Bewahrung des Geistes und die Pflege des Qi, der jedem Lebewesen inne wohnenden Lebenskraft. Die Übungen des Stillen Qi-Gong verstärken die Eigenheilungskräfte des Körpers und wirken sich positiv auf die Gesundheit des Menschen aus.

 

Praxis für Physiotherapie
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